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Selbstbestimmte Liebe | Der Ursprung des Valentinstags

Valentinstag ist schon vorbei, aber bitte nicht traurig sein! Ihr bekommt bald wieder Geschenke. Da bin ich mir sicher. Aber woher kommt der Feiertag eigentlich? Wie wird er in verschiedenen Ländern gefeiert? Ich habe vieles nicht gewusst, daher habe ich mich auf die Suche nach verlässlicher Information gemacht.

Mit Liebe recherchiert von Europeneedsyou-Bloggerin Desislava Manolova

In Russland ist beispielweise üblich, dass der Mann bei jeder Verabredung, der Frau Blumen und Pralinen schenkt. In Österreich sind Pralinen und Blumen eher für den „Valentinstag“ gedacht, oder nicht?

Meinen Recherchen zufolge, stammt der Feiertag noch aus dem 3. Jahrhundert nach Christus[1]. Diesen besonderen Tag gibt es also seit über 18 Jahrhunderten.  Bemerkenswert! Das führt mich zu dem Thema: Liebe! Die Liebe ist doch älter als unser Alphabet. Der Ursprung des Feiertags ist ja die Liebe.

Der Bischof von TerminValentin – ist der bedeutende Mann hinter diesem Tag. Er ließ die Menschen, die Wahl ihrer Lebenspartner selbst zu treffen und traute sie, was für die damalige Zeit unvorstellbar war. Heirat und Kinderzeugen waren Mittel, die das friedliche Zusammenleben ermöglichten. Man sollte den/die heiraten, der/die das beste Mittel zum Zweck war. Schon traurig, oder?

Dem damaligen Kaiser Claudius gefiel diese Ermöglichung einer treuen Ehe nicht und brachte den Bischof ins Gefängnis. Am heute berühmten Tag, den 14. Februar des Jahres 269, wurde Valentin enthauptet. Bevor man ihm das Leben nahm, schrieb er einen letzten Liebesbrief an die Tochter seines Gefängniswärters. Aus diesem Grund feiert man den Tag der Liebenden. Hinter dem 14. Februar steckt leider eine traurige Geschichte mit keinem schönen Ende, aber genau dieses traurige Ereignis hat viele Emotionen hervorgerufen und so viele Menschen bewegt.

Der Feiertag hat sich durch die Wandlung der Gesellschaft rasant verändert und bringt neue Bräuche und Sitten mit sich, was ich gutheiße. Vielleicht wollt Ihr nun wissen warum. Im 15. Jahrhundert wurde der Tag nur mit Süßigkeiten oder Blumen gefeiert, mittlerweile gehören noch Plüschtiere, Schmuck, Urlaube oder einfach das Gewünschte dazu. Der Feiertag treibt unsere Wirtschaft an und ermöglicht die Förderung von Blumenhändlern. Außerdem beansprucht er die Kreativität der Menschen, die ein Jahr lang Zeit hatten, sich zu überlegen, was sie am besten mit Herzchen basteln können. Die Farbe des Tages ist rot. An dieser Stelle muss ich an eine Episode der Serie „Sex and the City“ denken, in welcher die Mädels keine Beziehungen hatten und zu einer Veranstaltung in einem Restaurant hingefahren sind, das recht hübsch mit vielen Herzchen verziert und geschmückt war. Es ist beeindruckend, was für tolle Vorstellungen und Marketingstrategien die Amerikaner für Valentinstag entwickelt haben. Man kann von denen schon einiges lernen.

Ob ihr zu den Menschen gehört, die den Feiertag mögen oder nicht mögen, ist irrelevant. Denkt nur an die Liebe, die uns umgibt und für die man gekämpft hat. Wenn ihr noch nicht die richtige Person gefunden habt, kein Stress! Irgendwo da draußen wartet er/sie auf dich! Es gibt einen passenden Spruch dazu: „Jeder Topf findet seinen Deckel!“. Fühlt euch nicht allein, geht hinaus, seid aktiv und redet mit Menschen. Vielleicht trefft ihr sie/ihn noch heute! Good luck!

[1] Diese Information und jede  weitere über den Feiertag stammt aus http://www.feiertage-oesterreich.at/festtage/valentinstag/  Stand 14.02.17

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Josef Ladenhauf

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